Aktive Opposition: 7 Anfragen und 1 Antrag im Jänner Gemeinderat

Mit mehreren Anfragen an den Bürgermeister holen wir Transparenz dort ein, wo aktuell zentrale Fragen offen bleiben: bei der Absicherung von Kultur- und Nachtleben, bei der Nutzung städtischer Kulturflächen, bei großen Wohnbauprojekten und deren Auswirkungen auf leistbares Wohnen und Verkehr, sowie bei der Datenbasis und Glaubwürdigkeit politischer Aussagen rund um Leerstand. Gleichzeitig thematisieren wir Kontrollmechanismen […]
Aktuelle Stunde mit GR MMst. Franz Jirka: Grüne waren früher unbequem – heute wird betoniert

Der alpine Wald ist Innsbrucks Schutzschild. Er sichert Stadtteile, Verkehrswege und Infrastruktur. Gleichzeitig ist er Wirtschaftsraum, Erholungsgebiet und Lebensgrundlage. Klimawandel und Nutzungsdruck treffen unseren Naturraum mit voller Wucht. Hitze, Trockenheit, Borkenkäfer, Starkregen und Muren schwächen den Schutzwald. Parallel wächst der Druck durch Tourismus, Sport, Energie, Verkehr und Siedlungsentwicklung. Diese Zielkonflikte brauchen Entscheidungen mit Langzeitwirkung: klimafitte […]
Willi postet Bilder und Adresse von Frauen-Schutzeinrichtung: Gefährliche grüne Selbstdarstellung auf Kosten der Sicherheit

Fassungslos reagieren Klubobfrau GRin Dr.in Birgit Winkel und Gemeinderätin Mag.a Christine Oppitz-Plörer (Das Neue Innsbruck) auf ein aktuelles Social-Media-Posting von Vizebürgermeister Georg Willi, der in Innsbruck auch als Sozialreferent zuständig ist. Willi freut sich darin über die Firstfeier einer neuen Einrichtung von „Frauen helfen Frauen“ und bezeichnet sie als „neuen, sicheren Ort“. Gleichzeitig veröffentlicht er dazu mehrere Fotos […]
Kommentar: 8 Jahre nach Übergabe der Verantwortung. Warum ich noch immer gefragt werde, wie man Kultur beleben soll.

Fast acht Jahre sind vergangen, seit im Mai 2018 die städtischen und politischen Agenden als Bürgermeisterin – samt Verfügungsmacht über Gebäude, Flächen, Verträge und damit auch über zentrale Kultur- und Bildungsräume – an den damaligen neuen Bürgermeister Georg Willi übergegangen sind. Umso bemerkenswerter ist es, dass ich heute noch von Medien gefragt werde, wie man […]
Kubus am Rennweg: Kulturszene fordert Transparenz.Das Neue Innsbruck drängt auf Ausschreibung statt Freihand-Vergabe. Koalition uneinig.

Die battlegroup for art, ein Zusammenschluss zentraler Innsbrucker Kultur- und Interessenvertretungen, schlägt Alarm: Medienberichten zufolge soll der etablierte Kunstort „Reich für die Insel Artspace“ im Kubus am Rennweg verdrängt und die Fläche ohne öffentliche Ausschreibung an einen Gastronomen vergeben werden. Für Das Neue Innsbruck kritisiert die battlegroup zurecht das Fehlen klarer Kriterien und schließt sich […]
Amras Next: 100 Prozent am freien Markt – Caprese macht Spekulation zum Zukunftsthema.

Die Einigung rund um „Amras Next“ ist die endgültige Entlarvung der grün-roten Bausperren-Erzählung: Nach jahrelanger Verzögerung wird das Projekt nicht kleiner, sondern größer – und vor allem ist eines klar: Am Ende landen durch das Mietkauf-Modell 100 Prozent der Wohnungen am freien Markt. Selbst dort, wo heute „gefördert“ draufsteht, ist die langfristige Absicherung nicht gegeben […]
Bauprojekt in Amras: Caprese in Realität angekommen. Widersprüchlicher politischer Umgang der Regierung irritiert.

Grundsätzlich zeigt sich Gemeinderat MMst. Franz Jirka mit dem nun vorliegenden Projekt an der Amraser-See-Straße/Gerhard-Hauptmann-Straße zufrieden. Architektur, Nutzungsmix und öffentlicher Mehrwert seien überzeugend. Rund 160 Einheiten sollen entstehen – also mehr als die 140 die noch vor der Bausperre von Benjamin Plach der SPÖ öffentlich genannt wurden. Irritierend ist der politische Umgang mit dem Vorhaben […]
Vom Tarnen und Täuschen: Ein Verkauf ist ein Verkauf – Egal wie es der Bürgermeister nennt.

Klubobfrau Dr.in Birgit Winkel spricht im Sondergemeinderat zum Verkauf der städtischen Wohnungen, und dass sich die Innsbrucker diese Stadtregierung nicht verdient haben.
Innsbruck hat kein Einnahmen- sondern ein Ausgabenproblem. Deshalb soll Sozialkapital verscherbelt werden.

Stadtrat Mag. Markus Stoll analysiert präzise: Die Stadtregierung wird nicht müde von Verschiebungen, Übertragungen und „keine Veränderungen“ zu sprechen. Fakt ist, dass der Eigentümer zu 100% wechselt. Fakt ist auch, dass die Stadt nur mehr 50% Einfluss hat und die IIG nur mehr 0% Einnahmen hat.
Sanierung Hallenbad Höttinger Au: Alte Fehler, neue Millionen – Stadtregierung setzt weiter auf teures Stückwerk

Die Stadtregierung präsentiert erneut große Pläne für das Hallenbad in der Höttinger Au: Sanierung des Bestands, zusätzlicher Neubau und eine Verdoppelung der Wasserflächen. Die Kosten sollen bei rund 30 Millionen Euro liegen. Wieder ignoriert man die Chance, die Freiflächen am Tivoli nahezu über das ganze Jahr zu nutzen. Wieder hält man von einer lebensverlängernden Maßnahme […]