Schwerpunkt Wohnen: Warum die Stadt Innsbruck durch ihre Beschlüsse Spekulation befeuert.

Gemeinderätin Mag.a Christine Oppitz-Plörer: „Einmal gefördert muss immer gefördert bleiben.“ Wenn öffentlich geförderte Wohnungen plötzlich zu Anlageobjekten für wenige werden, läuft etwas grundlegend falsch. Genau das geschieht derzeit in Innsbruck – und das mit voller Unterstützung der Stadtregierung. Grundstücke, Eigentumswohnungen und strategisch wertvolle Flächen werden veräußert oder „übertragen“, ohne langfristige soziale Verantwortung damit zu verbinden […]

Verwaltung dehnt sich innen aus und draußen bröckelt der Asphalt

Mit der Abteilung für Organisation und Zukunftsfragen hat sich die Stadtregierung eine neue Organisationseinheit gegönnt. Acht Mitarbeiter, über 100.000 Euro Kosten – für Beteiligungskonzepte, Imageumfragen und Projektmarketing. „Die Stadt hat kein Erkenntnis-, sondern ein Prioritätenproblem. Während in Bauhof und Straßenbetrieb Personal fehlt, wird die Verwaltung immer größer. Was bringt eine Beteiligungsplattform, wenn draußen der Gehsteig […]

Kosten der neuen Software für Wohnungsvergabe werfen Fragen auf.

Das Neue Innsbruck begrüßt die Einführung des neuen Wohnungsvergabesystems sehr, wenn die Einführung auch etwas holprig läuft und zum Beispiel nicht alle Wohnungen online verfügbar sind. Diese Startschwierigkeiten wird man schon noch in den Griff bekommen. Erstaunlicher ist hingegen die Anschaffung der Software selbst. Nicht nur einmal hat der damalige Bürgermeister Willi darauf hingewiesen, dass […]

Innsbruck bewirbt sich für Song Contest: Nur zwei Stimmen Überhang sicherten die Bewerbung auf Basis nicht vorhandener Informationen. Politische Gegengeschäfte machten dies möglich.

Mit nur 22 von 40 Stimmen setzte sich die Caprese-Stadtregierung bei der Song-Contest-Bewerbung denkbar knapp durch. Der Beschluss kam nicht dank überzeugender Faktenlage zustande – sondern offenbar durch politische Gegengeschäfte im Hintergrund. Während es längst eine umfassende Projektmappe mit über 100 Seiten gibt, wurde der Gemeinderat mit einem elfseitigen Dossier abgespeist – dünn, unkonkret und […]

Der große Ausverkauf hat begonnen: Caprese-Regierung versilbert Innsbrucks Zukunft und davon viel hinter verschlossenen Türen.

Die letzte Gemeinderatssitzung vor der Sommerpause war mehr als nur denkwürdig – sie markierte einen Tiefpunkt wirtschaftlicher Vernunft in dieser Stadt. Die Caprese-Stadtregierung nutzt den Sommerbeginn offenbar, um hinter verschlossenen Türen Fakten zu schaffen: Wohnungen wurden verkauft, Grundstücke billig vergeben, Handlungsspielräume der Stadt veräußert – und gleichzeitig neue Schulden aufgenommen. Wann wacht die Regierung auf?  […]

Thema der Aktuellen Stunde im Gemeinderat: Von happy zu unhappy – einmal Caprese bitte!

Der Happy City Index zeigt es schwarz auf weiß: Innsbruck stürzt von Platz 29 auf 105 ab. Während ein Teller Caprese in Italien bei vielen Menschen Urlaubsstimmung und gute Laune erzeugt, sorgt die „Caprese-Koalition“ in Innsbruck für miese Stimmung. Versprechen bleiben leer, Geschäfte auch. Arbeitsplätze verschwinden, Schulden wachsen, echte Lösungen fehlen. Der Bürgermeister? Reagiert beleidigt […]

Heiße Nächte im Rathaus: La notte lunga del Songcontest. Wie die Caprese-Paten spät nachts zu teuren Beschlussfassungen kommen.

Am 10. Juli wurde im Rathaus noch lange „gearbeitet“. Im Stadtsenatssitzungszimmer war spätabends noch Licht, was jede und jeder auf der Maria-Theresien-Straße sehen konnte.   Vermutlich haben sich die drei Familien der Caprese versammelt, um wichtige Dinge zu besprechen. Dinge, die sogar dazu führten, dass die Unterlagen für den Gemeinderat erst kurz vor Mitternacht hochgeladen […]

Politisches Foul mit doppeltem Spiel: Bürgermeister ignoriert konstruktive Anträge der Opposition wegen Nicht-Zuständigkeit und engagiert sich nun selbst für Änderungen der Ortstaxe.

„Es ist schon bezeichnend, wie mit konstruktiven Anträgen der Opposition umgegangen wird. Unser Antrag, eine faire und transparente Diskussion über die Erhöhung der Ortstaxe zu führen und die Mehreinnahmen zweckgebunden für dringend notwendige kommunale Projekte zu verwenden, wurde vom Bürgermeister kurzerhand abgelehnt – mit dem Hinweis, die Stadt sei nicht zuständig. Etwas später stellt sich […]

Antrag Kindergemeinderat nimmt nächste Hürde im Stadtsenat.

Der Antrag von Klubobfrau Dr.in Birgit Winkel nahm eine nächste Hürde. Der Stadtsenat beauftragte die Einholung von Stellungnahmen bei den Ämtern und der Landesregierung. „Kinder sind wesentlicher Teil des städtischen Lebens – sie nutzen öffentliche Räume, Bildungseinrichtungen und Freizeitinfrastruktur und erleben die Stadt mit ganz eigenen Augen. Dennoch sind sie in politischen Entscheidungsprozessen häufig nicht […]

Künstliche Intelligenz (KI) im Stadtmagistrat: Viel Potenzial, wenig klare Linie

Gemeinderätin Mag.a Christine Oppitz-Plörer

Unlängst hat Staatssekretär Alexander Pröll gemeint: „KI ist die größte Disruption unserer Zeit. Sie wird nicht verschwinden, also müssen wir uns aktiv damit auseinandersetzen. Es geht nicht darum, Menschen zu ersetzen, sondern sie zu entlasten. Viele Tätigkeiten – etwa Förderanträge oder Bescheide – sind auf allen Ebenen (Bund, Länder, Gemeinden) ähnlich. Ziel ist es, hier […]