Antrag Kindergemeinderat nimmt nächste Hürde im Stadtsenat.

Der Antrag von Klubobfrau Dr.in Birgit Winkel nahm eine nächste Hürde. Der Stadtsenat beauftragte die Einholung von Stellungnahmen bei den Ämtern und der Landesregierung.

„Kinder sind wesentlicher Teil des städtischen Lebens – sie nutzen öffentliche Räume, Bildungseinrichtungen und Freizeitinfrastruktur und erleben die Stadt mit ganz eigenen Augen. Dennoch sind sie in politischen Entscheidungsprozessen häufig nicht vertreten bzw. wird ihre Stimme zu wenig gehört. Ein Kindergemeinderat ermöglicht es, Kinder frühzeitig in demokratische Prozesse einzubinden und ihre Perspektiven sichtbar zu machen“, so Klubobfrau Dr.in Birgit Winkel im Mai diesen Jahres.

Schritt für Schritt zur Umsetzung

Im Mai-Gemeinderat wurde schließlich der Antrag eingebracht und fand bei der Behandlung im Juni direkt eine große Mehrheit. Mit der nunmehrigen Einholung von Stellungnahmen wurde der nächste Schritt für eine Umsetzung geebnet.

„Die Einrichtung eines Kindergemeinderats wird ein klares Signal für gelebte Partizipation und eine Investition in die Zukunft einer kinderfreundlichen Stadt. Wir bedanken uns für die bisherige Unterstützung, damit die Kinder Innsbrucks künftig aktiv in die Gestaltung ihrer Heimatstadt einbezogen werden“, schließt Winkel.