Stadtrat Mag. Markus Stoll und Klubobfrau Dr.in Birgit Winkel folgten am 20. Mai der Einladung von Vizebürgermeister a.D. Dir. Andreas Wanker, geschäftsführender Obmann des Tiroler Jugendherbergswerks, zur Präsentation des Jubiläumsbuches „50 Jahre Jugendherberge Innsbruck“. Das 136-seitige Werk, erschienen im Innsbrucker Alpina Verlag, wurde von der Journalistin Mag.a Irene Heisz und dem Historiker Mag. Dr. Marcel Amoser verfasst und zeichnet die bewegte Geschichte der Innsbrucker Jugendherberge nach.
Dabei wird rasch deutlich, dass die Jugendherberge weit mehr als nur eine Unterkunft ist. Das Buch beleuchtet ihre Rolle als Ort der Begegnung, der Offenheit und des kulturellen Austauschs über Generationen hinweg und macht sichtbar, welchen Stellenwert die Einrichtung für Innsbruck bis heute besitzt.
„Die Jugendherberge ist eine touristische Institution, die seit fünf Jahrzehnten aus dem Angebot Innsbrucks nicht mehr wegzudenken ist. Das markante Gebäude beherbergte seit dem Olympiajahr 1976 tausende Menschen aus aller Welt und wird dies hoffentlich noch viele weitere Jahre tun. Ich gratuliere herzlich zum 50-jährigen Jubiläum und freue mich auf viele weitere erfolgreiche Jahrzehnte“, so Stadtrat Mag. Markus Stoll.
Bücher machen Erinnerungen sichtbar
„Gerade solche Bücher sind wichtig, weil sie Erinnerung bewahren und sichtbar machen, wie sehr Orte auch von den Menschen leben, die sie prägen. Die Jugendherberge Innsbruck ist über Jahrzehnte hinweg zu einem Stück gelebter Stadtgeschichte geworden. Dieses Jubiläumsbuch zeigt eindrucksvoll, wie viel Gemeinschaft, Offenheit und gesellschaftlicher Zusammenhalt hinter diesem Haus stehen. Mein besonderer Glückwunsch gilt daher auch den Autoren Irene Heisz und Marcel Amoser, denen es gelungen ist, die Geschichte und die vielen Facetten dieses besonderen Hauses sehr lebendig festzuhalten“, so Klubobfrau Dr.in Birgit Winkel.
Ein Haus mit Geschichte und vielen Geschichten
Besonders hervorgehoben werden im Buch die historischen Wurzeln der Jugendherbergsbewegung, die Entwicklung der Innsbrucker Herberge seit dem Olympiajahr 1976 sowie die vielen Menschen, die das Haus über Jahrzehnte hinweg begleitet haben. Persönliche Geschichten, literarische Beiträge und Erinnerungen ehemaliger Wegbegleiter zeigen eindrucksvoll, welche Bedeutung die Jugendherberge für Innsbruck und weit darüber hinaus besitzt.
„Wir sagen Danke an all jene, die damals die Idee hatten, eine Jugendherberge zu errichten. Danke auch an die Umsetzer und an all jene, die über Jahrzehnte Verantwortung getragen haben. Andreas Wanker gelingt es seit vielen Jahren, den offenen und internationalen Geist der Jugendherberge weiterzutragen. Gerade solche Persönlichkeiten prägen Einrichtungen wie diese nachhaltig“, betonen Stadtrat Mag. Markus Stoll und Klubobfrau Dr.in Birgit Winkel abschließend.

v.l.n.r.: Dir. Andreas Wanker, Stadtrat Mag. Markus Stoll, Autorin Mag.a Irene Heisz, Klubobfrau Dr.in Birgit Winkel