Wer soll das bezahlen? Bürgerinnen und Bürger sind neuen Gebührenerhöhungen ausgesetzt.

Die finanzielle Gesamtlage der Stadt Innsbruck ist äußerst angespannt. Im Finanzausschuss mussten über € 12.000,– an Zinsen und Bankspesen für das dritte und vierte Quartal 2024 beschlossen werden. Diese Kosten resultieren aus der Nutzung der sogenannten „Kassenstärker“, also des Kontokorrentrahmens, um anfallende Rechnungen noch rechtzeitig begleichen zu können.

„Der finanzielle Engpass wird sich auch im Jahr 2025 weiter verschärfen, und negative Kontostände drohen zur Normalität zu werden. Wer seine Finanzen nicht im Griff hat, gleicht einem Steuermann ohne Ruder. Innsbruck hat ein Ausgabenproblem – doch die Regierung verkennt die Dramatik der Lage. Im Gegenteil: Es wird nach dem Caprese-Motto gehandelt – koste es, was es wolle!“, findet Stadrat Mag. Markus Stoll klare Worte.

Gebührenerhöhungen und Kostensteigerungen belasten die Bürger

Die Tiroler Krone berichtet in ihrer Ausgabe vom 20. Februar über die verfahrene Finanzsituation der Stadt Innsbruck und zeigt auch die Kostensteigerungen beim Trinkwasserstollen Mühlau auf. Stadtrat Mag. Markus Stoll findet klare Worte:

„Die von der Stadtregierung Anzengruber im Budget beschlossenen Gebührenerhöhungen, wie etwa bei den Müllgebühren mit 10% (!!) stellen eine Belastung für die Bürgerinnen und Bürger dar. Ausufernde Kosten bei öffentlichen Projekten wie dem wichtigen Trinkwasserstollen Mühlau müssen am Ende des Tages auch bezahlt werden. Von wem? Natürlich auch von den Bürgerinnen und Bürgern. Eine fatale Entwicklung“, so Stadtrat Mag. Markus Stoll.

Tiroler Krone, 20. Februar 2025, S. 20