Für Raunen und Staunen sorgt wieder einmal die Stadtregierung von JA/Grün/Rot. Zur qualitätsvollen Aufwertung der Straßenzüge für die Menschen in der Stadt und zur Belebung der Innsbrucker Wirtschaft wurden in den letzten 10 Jahren Gastgartenansuchen auch in Kurzparkzonen grundsätzlich positiv gesehen und von der Stadt gefördert.
„Die Frage, ob in den vergangen 6 Jahren überhaupt einmal eine Ablehnung beschlossen wurde, konnte der Bürgermeister im Februar nicht beantworten. Unseres Wissens nach gab es keine einzige Ablehnung, wenn ein Unternehmen einen gut begründeten und seriösen Antrages auf Gastgartenerrichtung vorgenommen hat – ganz im Gegenteil, FÜR INNSBRUCK UND ÖVP unterstützten dies in jegliche Richtung weil die BesucherInnen gute Erfahrungen damit haben“, so Gemeinderätin Mag. Christine Oppitz-Plörer.
Nicht nachvollziehbare Entscheidung
Jetzt wurde erstmals und sachlich keineswegs nachvollziehbar – was umgangssprachlich als „Willkür“ bezeichnet werden kann – von den 22 GemeinderätInnen der Koalition im Februar-Gemeinderat ein Gastgartenansuchen in der Innenstadt abgelehnt.
„Nun stellt sich für viele die Frage, woher der Sinneswandel bei Wirtschaftsstadträtin Lutz kommt. Welchen Grund hat es gegeben, den konkreten Antrag abzulehnen? Welche Motive stecken hinter dieser offenbar willkürlichen Entscheidung? Wir werden dem jedenfalls nachgehen, zumal sich rund um diesen Beschluss bereits Personen gemeldet haben, um die Hintergründe zu durchleuchten“, so Oppitz-Plörer.

Anfrage neu eingebracht
Nachdem die dringende Anfrage aus „personellen Gründen“ nicht beantwortet wurde, haben wir diese als normale Anfrage neu eingebracht, um den Bürgermeister die Möglichkeit zu geben die Fragen doch noch fundiert und sachlich zu beantworten. Es soll ja nicht die Vermutung im Raum stehen bleiben, dass es sich bei dieser Entscheidung möglicherweise um einen Freundschaftsdienst handelt.