Mit der Abteilung für Organisation und Zukunftsfragen hat sich die Stadtregierung eine neue Organisationseinheit gegönnt. Acht Mitarbeiter, über 100.000 Euro Kosten – für Beteiligungskonzepte, Imageumfragen und Projektmarketing.
„Die Stadt hat kein Erkenntnis-, sondern ein Prioritätenproblem. Während in Bauhof und Straßenbetrieb Personal fehlt, wird die Verwaltung immer größer. Was bringt eine Beteiligungsplattform, wenn draußen der Gehsteig zerbröselt? Was nützt Prozessmanagement, wenn kein Mensch mehr da ist, um Prozesse umzusetzen?“, bringt es Stadtrat Mag. Markus Stoll auf den Punkt.
Brauchen Politik mit Gespür
„Die Stadt Innsbruck braucht keine neuen Büros – sondern endlich wieder eine Politik, die weiß, wo’s wirklich brennt. Weniger PowerPoint, weniger Social Media dafür mehr Personal im Betrieb“, schließt Stoll.