Dringender Antrag: Tierärztlicher Notdienst darf nicht am Geld scheitern

Klubobfrau Dr.in Birigt Winkel und Klubofrau Andrea Dengg fordern rasche Sicherstellung der Finanzierung

Mit einem gemeinsamen Dringenden Antrag fordern Klubobfrau Dr.in Birgit Winkel (Das Neue Innsbruck) und Klubobfrau Andrea Dengg (FPÖ) die Stadt Innsbruck auf, die Finanzierung des tierärztlichen Notdienstes für Kleintiere über September hinaus ohne Unterbrechung sicherzustellen. Wieder einmal brauchte es also einen dringenden Antrag der Opposition, um dieses für viele Menschen wichtige Thema öffentlich im Gemeinderat zu behandeln und so rechtzeitig auf einen positiven Weg zu bringen. Die derzeitige Finanzierungszusage endet in wenigen Wochen. Ohne rasche Entscheidung droht eine Versorgungslücke, weil die beteiligten Tierarztpraxen bereits jetzt Planungssicherheit für die Einteilung ihrer Bereitschaftsdienste benötigen.

„Der tierärztliche Notdienst ist kein Luxus, sondern ein unverzichtbarer Bestandteil der Daseinsvorsorge. Wer Verantwortung für eine Stadt übernimmt, muss auch dafür sorgen, dass verletzte oder schwer erkrankte Tiere außerhalb der Ordinationszeiten versorgt werden können. Hier braucht es jetzt eine rasche und verlässliche Entscheidung“, betont Klubobfrau Dr.in Birgit Winkel (Das Neue Innsbruck).

Neun Tierarztpraxen aus Innsbruck und Innsbruck-Land beteiligen sich derzeit freiwillig am Notdienst. Bereits heute können aufgrund personeller Engpässe nicht alle Nachtdienste besetzt werden. Ein Wegfall der städtischen Unterstützung würde die Situation zusätzlich verschärfen und den Fortbestand des Angebots gefährden.

„Innsbruck verlangt von Hundehalterinnen und Hundehaltern eine der höchsten Hundesteuern Österreichs. Dann darf es wohl nicht daran scheitern, einen vergleichsweise geringen Betrag für eine funktionierende tierärztliche Notfallversorgung bereitzustellen. Wer Abgaben einhebt, muss auch Verantwortung für das Tierwohl übernehmen“, erklärt Klubobfrau Andrea Dengg (FPÖ).

Der gemeinsame Antrag sieht vor, die Finanzierung des Notdienstes unmittelbar fortzuführen, die notwendigen Vereinbarungen unverzüglich abzuschließen und die Unterstützung dauerhaft im Budget der Stadt zu verankern.

Abschließend appellieren Winkel und Dengg gemeinsam: „Hier geht es weder um Parteipolitik noch um ideologische Diskussionen, sondern um das Wohl von Tieren und die Sicherheit ihrer Halterinnen und Halter. Wir erwarten, dass der Gemeinderat den Dringlichkeitsantrag geschlossen unterstützt und noch vor Ablauf der Finanzierungszusage Klarheit schafft.“

Anbei der gemeinsam dringend eingebrachter Antrag:

Redebeitrag von KO GRin Dr.in Birgit Winkel im Gemeinderat