Tempokontrollen Geyrstraße: Sicherheit von Kindern darf nicht relativiert werden. Stadtregierung regiert nur sich selbst.

Mit großer Enttäuschung reagiert Klubobfrau Dr.in Birgit Winkel auf die Entscheidung des Stadtsenates, in der Geyrstraße keinen zusätzlichen Handlungsbedarf bei Geschwindigkeitskontrollen zu sehen. Der Antrag von Das Neue Innsbruck zielte darauf ab, das Sicherheitsgefühl von Familien, Kindern und älteren Menschen im Bereich von Kinderkrippe und Kindergarten nachhaltig zu stärken.

„Wenn uns zahlreiche Rückmeldungen von Eltern erreichen, dass sie sich Sorgen um die Sicherheit ihrer Kinder machen, dann dürfen wir das nicht einfach mit statistischen Durchschnittswerten abtun“, betont Das Neue Innsbruck Klubobfrau Gemeinderätin Dr.in Birgit Winkel.

Über 500 Anzeigen sprechen klare Sprache

Zwar wurden im Jahr 2025 Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt, dennoch zeigen über 500 Anzeigen klar, dass es sehr wohl zu Übertretungen kommt – und das in einem sensiblen Bereich mit besonders schutzbedürftigen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern.

„Gerade dort, wo Kinder unterwegs sind, braucht es ein klares Signal der Politik. Es geht nicht nur um Prozentzahlen. Es geht um das Sicherheitsgefühl von Familien vor Ort. Wer hier keinen zusätzlichen Handlungsbedarf erkennt, verkennt die Verantwortung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern.“, so Winkel.

Die Stadtregierung regiert nur sich selbst

Besonders kritisch sieht die Klubobfrau, dass die Stadtregierung den Antrag formal als erledigt betrachtet, obwohl das Anliegen aus der Bevölkerung klar artikuliert wurde. Statt aktiv Lösungen zu suchen, werde auf bestehende Routinen verwiesen.

„Die Stadtregierung regiert nur sich selbst und nimmt sich der Sorgen der Bürgerinnen und Bürger nicht an.“, schließt Winkel.