Mit dem Beschluss im Innsbrucker Gemeinderat ist der Startschuss gefallen: Ein sogenannter „Superblock“ wird als Modellversuch in Dreiheiligen umgesetzt. Ziel dieses Konzepts ist es, den öffentlichen Raum neu zu ordnen: Der motorisierte Durchzugsverkehr wird reduziert, während mehr Platz für Fußgängerinnen und Fußgänger, Radverkehr, Begrünung und Aufenthaltsqualität entsteht. Zufahrten für Anrainer bleiben möglich, gleichzeitig sollen Lärm, Abgase und Hitze im Stadtteil spürbar verringert werden. Für dieses Projekt gab es eine breite Mehrheit im Gemeinderat – auch Das Neue Innsbruck unterstützt den eingeschlagenen Weg.
„Gerade in dicht bebauten Vierteln wie Dreiheiligen geht es darum, den Straßenraum gerechter zu verteilen und lebenswerter zu gestalten. Der Ansatz ist international längst erprobt und wird nun auch in Innsbruck umgesetzt. Entscheidend ist dabei eine schrittweise Umsetzung unter aktiver Einbindung der Bevölkerung“, zeigt sich KO-Stv.in Gemeinderätin Mag.a Christine Oppitz-Plörer über den Beschluss im Gemeinderat erfreut.
Große Veränderungen erfordern Zusammenarbeit
„Große Veränderungen im Stadtraum gelingen nur, wenn sie politisch breit getragen werden, die Menschen eingebunden sind und transparent gearbeitet wird. Gerade rund um den Jahnpark besteht seit Langem Handlungsbedarf. Das Viertel hat enormes Potenzial, das wir jetzt nutzen müssen. Unser Zugang ist klar: gut vorbereitete Projekte, echte Einbindung und spürbarer Mehrwert. Der Superblock in Dreiheiligen ist dafür eine Chance, die wir gemeinsam nutzen sollten. Deswegen unterstützen wir das Vorhaben sehr gerne“, schließt Oppitz-Plörer.
Redebeitrag von KO-Stv.in Mag.a Christine Oppitz-Plörer im Gemeinderat vom 30.04.2026