Angesichts der am Montag veröffentlichten aktuellen Arbeitsmarktzahlen fordert Das Neue Innsbruck Klubobfrau Birgit Winkel von der Innsbrucker Stadtregierung deutlich mehr Einsatz für Beschäftigung und Wirtschaft.
„Der Ballungsraum Innsbruck verliert zunehmend gute Arbeitsplätze. Während andere Bezirke bereits wieder spürbare Rückgänge bei der Arbeitslosigkeit verzeichnen, gehört Innsbruck neben Reutte zu den Regionen mit dem stärksten Anstieg. In Ballungsraum sind 540 Menschen mehr arbeitslos gemeldet sind als vor einem Jahr.“, so Das Neue Innsbruck Klubobfrau Dr.in Birgit Winkel.
Eindeutiges Warnsignal
„Diese Entwicklung ist ein eindeutiges Warnsignal. Die Innsbrucker Stadtregierung muss sich endlich stärker auf die Schaffung von Arbeitsplätzen, eine Offensive für Betriebsansiedlungen und wirksame Maßnahmen gegen das Geschäftesterben in der Innenstadt konzentrieren“, so Winkel.
Impulse benötigt
„Leerstände und Betriebsschließungen schwächen nicht nur die Wirtschaft, sondern auch die Lebensqualität. Wir brauchen attraktive Rahmenbedingungen für Betriebe, kurze Wege bei Genehmigungen und aktive Standortpolitik. Innsbruck braucht jetzt eine klare wirtschaftspolitische Linie, damit der Ballungsraum wieder Perspektiven schafft statt Arbeitsplätze zu verlieren“, so Winkel abschließend.