Stadtregierung bestätigt selbst: Das Wohnungsmodell vom SPÖ, Grünen und JA führt auf den freien, gewinnmaximierten Markt

Die Rechtfertigung der Innsbrucker Stadtregierung für den Verzicht auf und damit den Verkauf von 21 leistbaren Wohnungen der Stadt Innsbruck ist ein bemerkenswertes Eingeständnis. Sie kommt leider zu spät, denn der massive finanzielle und wohnungspolitische Schaden ist bereits angerichtet. Gegenüber Medien erklärt die Stadtführung von Anzengruber, Mayr und Willi selbst, dass die Wohnungen bei einem Verkauf an von ihr namhaft gemachte Käufer mittel- bis langfristig ohnehin auf dem freien Wohnungsmarkt landen würden.

„Das ist keine Rechtfertigung, sondern bestätigt genau unsere Kritik und unsere Vorhersagen. Das eigene Modell der Stadtregierung schafft ganz klar keine dauerhafte Absicherung leistbaren Wohnraums. Die Wohnungen deshalb gleich dem freifinanzierten Verkauf zu überlassen, ist aber die völlig falsche und visionslose Konsequenz“, erklärt Stadtrat Mag. Markus Stoll.

Vermietung ist hier die Lösung

„Die naheliegende Alternative wäre gewesen, die Wohnungen durch die IIG wie geplant anzukaufen und langfristig zu vermieten. Selbst wenn dabei keine Mieten exakt nach den Bedingungen der Wohnbauförderung möglich gewesen wären, hätte die Stadt damit förderungsnahen Wohnraum für den Innsbrucker Mittelstand schaffen und dauerhaft im öffentlichen Eigentum halten können“, so Klubobfrau GRin Dr.in Birgit Winkel.

SPÖ, Grüne und JA sind beispiellose Preistreiber

„Damit ist nachweislich genau das eingetreten, was wir im Gemeinderat mehrmals vorausgesagt haben und was besonders von Mayr damals vehement und emotional bestritten wurde: Wohnungen landen auf dem freien Markt und stehen damit nur mehr Menschen mit sehr viel Geld zur Verfügung. Eine vertane Chance auf dem Rücken jener, die gerne in Innsbruck bleiben würden und es sich trotz ihres Einkommens nicht leisten können“, so Stoll und Winkel abschließend.