Situation in Notunterkünften ist völlig aus den Fugen geraten. Das Wegschauen und laute Schweigen der Stadtregierung müssen ein Ende nehmen.

Das Neue Innsbruck, Stadtrat Mag. Markus Stoll, übt scharfe Kritik an den unhaltbaren Zuständen der Unterkünfte für Migranten in der Landeshauptstadt Innsbruck. Die Probleme reichen von unfassbaren und gesundheitsgefährdenden unhygienischen Bedingungen und massivem, jahrelangem Bettwanzenbefall bis hin zu Drogenhandel, Kriminalität und physischer und psychischer Gewalt.

„Die Situation ist völlig aus den Fugen geraten, Vorfälle eskalieren fast täglich, und es braucht endlich eine Benennung der Verantwortlichkeiten“, zeigt sich Stadtrat Mag. Markus Stoll erschüttert über die Zustände in den Flüchtlings- und Notunterkünften in der Landeshauptstadt.

Das Schweigen und Wegducken des Duos Anzengruber und Willi erschüttert

Besonders alarmierend sei, dass beide bereits in der vergangenen Regierungsperiode entweder als Sozialreferent oder als Bürgermeister Verantwortung trugen und somit über die Missstände vollinhaltlich Bescheid wissen mussten.

„Jetzt sind die Rollen von Willi und Anzengruber getauscht, doch geändert hat sich nichts. Offensichtlich wird das Problem bewusst ignoriert, anstatt Lösungen zu erarbeiten. Das ist unverantwortlich. Offensichtlich geht es gleich weiter mit dem himmelschreienden Schweigen und Wegschauen“, kritisiert Stoll.

Klare Handlungen und Maßnahmen erforderlich

„Es kann nicht sein, dass Menschen – egal ob Flüchtlinge oder sozial Bedürftige – unter solch untragbaren Bedingungen untergebracht werden. Gleichzeitig müssen wir die Sicherheit und Ordnung in unserer Stadt gewährleisten. Die derzeitige Situation darf nicht weiter toleriert werden, und es wäre höchst an der Zeit, dass die linken Stadtregierungsmitglieder unter Anzengruber und Willi endlich Verantwortung übernehmen und mit allen Beteiligten an einer Aufklärung und Lösung arbeiten“, fordert Stoll umgehend die Einberufung eines runden Tisches.

Das Wegschauen mit salbungsvollen Worten muss ein Ende haben

„Das Wegschauen der Stadtregierung und der damit einhergehende Kontrollverlust müssen ein Ende haben. Die Innsbruckerinnen und Innsbrucker haben ein Recht auf Sicherheit und soziale Verantwortung – beides muss endlich ernst genommen werden. Es braucht jetzt Taten und Gespräche statt Ignoranz und Wegschauen“, schließt Stoll. 

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