Im Saggen wächst der Unmut über die angespannte Parksituation – wir setzen uns für Lösungen ein.

Die Parksituation im Saggen ist seit Langem schwierig, doch durch zahlreiche Baustellen hat sich das Problem weiter verschärft. Der Ärger in der Bevölkerung ist mittlerweile so deutlich spürbar, dass er auch von der Stadtregierung nicht länger überhört werden kann.

Erst kürzlich wurde im Stadtsenat unser Antrag zur Prüfung zusätzlicher Anwohner:innenparkzonen im Saggen behandelt – insbesondere im Umfeld des Sanatoriums Kettenbrücke sowie der Sennstraße. Das Gremium einigte sich darauf, die Situation nach Abschluss der Bauarbeiten erneut zu evaluieren. Wir sehen dieser Prüfung mit Zuversicht entgegen.

Gleichzeitig formiert sich im Bereich der Schillerstraße eine Bürgerinitiative, die sich für den Erhalt der bestehenden Verkehrsführung und der dortigen Parkplätze stark macht. Hintergrund ist ein Vorschlag zur dauerhaften Sperrung eines Straßenabschnitts, der mindestens sechs Parkplätze kosten würde. Die Initiative warnt zudem vor einer möglichen Ausweitung der Sperrzone rund um den gesamten Schillerpark – mit potenziellen Auswirkungen auf die Mozartstraße, Schubertstraße und Goethestraße, wo weitere Parkplätze verloren gehen könnten.

„Die Anliegen der Bürger:innen mögen von außen betrachtet manchmal klein erscheinen – doch wer regelmäßig keinen Parkplatz findet, erlebt eine spürbare Einschränkung im Alltag. Besonders für jene, die beruflich auf ihr Auto angewiesen sind, ist das ein ernstes Problem. Wir werden auch weiterhin dort unsere Stimme erheben, wo es notwendig ist, um konkrete Verbesserungen zu erreichen“, so Das Neue Innsbruck-Klubobfrau Dr.in Birgit Winkel.