In einem Beitrag der ZIB 1 vom 17. August 2026 hat sich der ORF neuerlich mit den Datenschutzfragen rund um KI-Brillen beschäftigt.
Im Beitrag wird darauf hingewiesen, dass moderne KI-Brillen weit über die bereits von früheren Datenbrillen bekannte Möglichkeit unbemerkter Videoaufnahmen hinausgehen. Im Mittelpunkt steht zunehmend die Frage, welche Informationen über andere Menschen erfasst werden, was anschließend mit diesen Daten geschieht und ob sie auf externen Servern verarbeitet oder sogar zum Training von KI-Systemen verwendet werden. Damit stellen KI-Brillen Privatsphäre und Datenschutz vor völlig neue Herausforderungen.
Der Beitrag kann hier nachgesehen werden:
https://on.orf.at/video/14335500/16139996/ki-brillen-stellen-privatsphaere-vor-neue-fragen
Am Schluss des Beitrages wird gesagt: „In Österreich sind noch keine Beschwerden bekannt“. Nun ja, die Diskussionen in Innsbruck sind wohl nicht ganz zu leugnen.
Auswirkungen auf Innsbruck?
Ob KI-Brillen, wie sie in England bereits aus Amtsräumen verbannt wurden, auch in Österreich bald unerwünscht sein werden, bleibt abzuwarten. Der Innsbrucker Bürgermeister trägt eine derartige Brille bekanntlich gerne im Dienst. Angesichts der integrierten Video-, Audio- und Telefonfunktionen stellt sich jedoch die Frage, ob ihr Einsatz in sensiblen Amtsbereichen, bei Personalgesprächen aber auch im Kontakt mit den Anforderungen an Datenschutz, Vertraulichkeit und Transparenz vereinbar ist. Wir bleiben weiter am Thema dran.
Auf der folgenden Seite findet ihre eine ständig aktualisierte Sammlung aller Beiträge zum Thema:
https://dasneueinnsbruck.at/alles-zur-ki-brille/