Bereits viele Beiträge und Hinweise konnten wir zu KI-Brillen – wie sie der Innsbrucker Bürgermeister auch trägt – mit euch teilen. Die Sorgen vor heimlichen Bild- und Tonaufnahmen ist keine bloß theoretische Befürchtung, sondern wird von Europas oberstem Datenschutzgremium ausdrücklich geteilt.
In seiner Stellungnahme vom 13.10.2026 warnt der Europäische Datenschutzausschuss (EDSA) den Datenschutzrisiken von KI-Brillen (Smart Glasses):
- Heimliche Aufnahmen: Betroffene erkennen oft nicht, ob sie gefilmt oder abgehört werden.
- Klare Kennzeichnung: Aufnahmen sollen durch sichtbare oder hörbare Signale erkennbar sein.
- Sensible Bereiche: Besonders kritisch ist der Einsatz in Schulen, Gesundheitseinrichtungen und Umkleiden.
- KI und Gesichtserkennung: Die automatische Auswertung personenbezogener Daten birgt erhebliche Risiken.
- Verantwortung: Auch Hersteller und Anbieter von KI-Diensten müssen Datenschutzvorgaben einhalten.
Die Stellungnahme im Original
Die Stellungnahme ist in Englisch verfügbar und kann hier downgeloadet oder nachgelesen werden.