Mit dem einstimmigen Beschluss des Stadtsenats zum Ankauf der ehemaligen Talstation der Hungerburgbahn ist ein wichtiger Schritt für die Zukunft der Jungen Talstation gesetzt. Für Klubobfrau Dr.in Birgit Winkel ist dieser Beschluss ausdrücklich zu begrüßen – gleichzeitig erinnert sie daran, dass dieser Kurswechsel ohne den beharrlichen Einsatz der Opposition, der Kulturschaffenden und einer breiten öffentlichen Debatte wohl nie zustande gekommen wäre.
Noch vor wenigen Monaten wollte die Stadtregierung das Kapitel Junge Talstation nämlich abschließen. Die geplante Räumung, ein dubioses „Ersatzangebot“ im Viaduktbogen 40 und der generelle Umgang mit der Kulturszene sorgten jedoch für massive Kritik. Gemeinsam mit anderen Oppositionsfraktionen setzte sich Das Neue Innsbruck konsequent für den Erhalt des Standorts ein, forderte einen Räumungsstopp, eine demokratische Behandlung im Gemeinderat und einen ernsthaften Dialog mit den betroffenen Kulturschaffenden. Erst unter diesem wachsenden Druck lenkte Bürgermeister Johannes Anzengruber schließlich ein und kündigte an, eine langfristige Lösung anzustreben.
Stadtsenat beschließt Ankauf
Mit dem Ankauf schafft die Stadt nun die Grundlage, das Gebäude zu sanieren und als Kulturzentrum weiterzuentwickeln. Damit wird genau jener Weg eingeschlagen, den die Opposition seit Beginn der Debatte eingefordert hatte: nicht räumen, sondern erhalten, weiterentwickeln und jungen Kulturinitiativen langfristige Planungssicherheit geben.
„Die Entscheidung im Stadtsenat zeigt, dass sich konsequente Oppositionsarbeit auszahlt. Ohne den gemeinsamen Druck der Opposition, der Kulturszene und vieler engagierter Menschen wäre die Junge Talstation heute wohl Geschichte. Stattdessen erhält sie nun eine echte Zukunftsperspektive“, betont Klubobfrau Dr.in Birgit Winkel.
Kulturräume sind wichtig!
Kultur braucht Räume – und zwar für alle. Sie ermöglichen Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Generationen, Interessen und Lebensrealitäten und bereichern das gesellschaftliche Leben in unserer Stadt.
„Politik ist dann erfolgreich, wenn am Ende das bessere Argument zählt. Wir freuen uns, dass die Junge Talstation erhalten bleibt und hoffentlich schon bald wieder von jungen Menschen mit Kultur, Musik und Kreativität belebt wird. Dafür bedanken wir uns bei allen Oppositionsfraktionen, die von Anfang an gemeinsam Druck gemacht haben. Der Dank gilt auch den Mitgliedern der Stadtregierung, die nach langem Zögern schließlich doch noch den Kurswechsel ermöglicht haben“, so Winkel abschließend.