Die aktuellen Entwicklungen rund um die Flugverbindungen zwischen Innsbruck und Wien sorgen erneut für Diskussionen über die Zukunft der internationalen Anbindung Tirols. Medienberichte bestätigen, dass die Verbindung künftig nur noch zweimal täglich angeboten wird und darüber hinaus auch Partner-Airlines stärker eingebunden werden könnten. Für Stadtrat Mag. Markus Stoll und Gemeinderat MMst. Franz Jirka bestätigt sich damit einmal mehr, dass die Sicherung leistungsfähiger Flugverbindungen eine zentrale wirtschafts- und standortpolitische Aufgabe bleibt.
„Der Flughafen Innsbruck ist ein wichtiger Bestandteil der Infrastruktur unseres Bundeslandes und ein entscheidender Faktor für Wirtschaft, Wissenschaft, Tourismus und internationale Erreichbarkeit. Wenn Verbindungen reduziert oder unsicher werden, betrifft das nicht nur Reisende, sondern den gesamten Wirtschaftsstandort Tirol“, betont Stadtrat Mag. Markus Stoll.
„Insbesondere der Kongressstandort Innsbruck braucht eine gute internationale Anbindung, damit damit wir im Wettbewerb mit anderen Destinationen bestehen können und viele Menschen über Kongresse nach Innsbruck bringen können, die wiederum einen großen Beitrag zur Wertschöpfung“, so Gemeinderat MMst. Franz Jirka.
Entschlossenes Handeln erforderlich
Bereits in der Vergangenheit hatte Das Neue Innsbruck mehrfach darauf hingewiesen, dass eine stabile Anbindung an internationale Drehkreuze – insbesondere nach Frankfurt – für den Wirtschaftsstandort unverzichtbar ist. Die aktuelle Diskussion um die Wien-Verbindung zeige erneut, wie sensibel dieses System sei und wie wichtig es sei, frühzeitig auf allen politischen Ebenen aktiv zu werden.
„Gerade jetzt braucht es entschlossenes Handeln auf Landes- und Bundesebene. Der Flughafen kann seine Aufgabe nur erfüllen, wenn die politischen Rahmenbedingungen stimmen und wenn sich die verantwortlichen Ebenen klar hinter die internationale Anbindung Tirols stellen“, so Jirka.
Bundesinitiative zu begrüßen
Positiv hervor heben Stoll und Jirka die Aktivitäten von Nationalrat und DNI-Mitglied Jakob Grüner, der sich im Bund bereits intensiv für die Sicherung und Weiterentwicklung der Flugverbindungen eingesetzt hat.
„Wir begrüßen es ausdrücklich, dass sich Jakob Grüner auf Bundesebene mit Nachdruck für dieses Thema einsetzt. Eine funktionierende internationale Anbindung Tirols ist keine regionale Randfrage, sondern eine Frage der Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts“, so Stoll.
Hoffen auf baldige Ergebnisse
„Der Flughafen Innsbruck funktioniert – und zwar bemerkenswert gut für einen Regionalflughafen im alpinen Raum. Gerade deshalb ist es jetzt Aufgabe der Politik auf Landes- und Bundesebene, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass diese Erfolgsgeschichte auch in Zukunft fortgeschrieben werden kann. Wir hoffen sehr, dass die Bemühungen von Wirtschaftslandesrat Gerber bald konkrete Ergebnisse bringen. Gerade die Wiederherstellung wichtiger Hub-Verbindungen wäre ein entscheidender Schritt für Tirols Wirtschaft, Tourismus und Wissenschaft“, so Stoll und Jirka abschließend.