Europa auch in den Gemeinden leben – Klubobfrau Winkel setzt auf Zusammenarbeit und neue Impulse

Bereits die gesamte Woche stand ganz im Zeichen Europas. Zahlreiche Veranstaltungen des Landes Tirol sowie die Verleihung des renommierten Kaiser-Maximilian-Preis zeigen eindrucksvoll, wie lebendig der europäische Gedanke auch auf regionaler Ebene ist.

Klubobfrau GRin Dr.in Birgit Winkel betont in diesem Zusammenhang, dass die Europäische Union nicht nur auf staatlicher Ebene wirkt, sondern gerade auch für Städte und Gemeinden viele Chancen bietet. Innsbruck habe hier bereits mehrfach gezeigt, wie aktives europäisches Engagement aussehen kann – etwa unter den früheren Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern Herwig van Staa, Hilde Zach und Christine Oppitz-Plörer. An diese Tradition gelte es anzuknüpfen und gemeinsam neue Impulse zu setzen.

„Am 9. Mai feiern wir den Europatag, an dem 1950 mit der Schuman-Erklärung der Grundstein für die heutige Europäische Union gelegt wurde. Der Tag erinnert daran – auch bei kritischem Blick auf die EU –, was sie alles ermöglicht. Gemeinsame europäische Werte wie Rechtsstaatlichkeit, Meinungsfreiheit und Menschenrechte sind wesentlich für eine demokratische Gesellschaft. Umso wichtiger ist es, für diese einzustehen und zu erkennen, dass die EU nach wie vor das größte Friedensprojekt ist“, so Klubobfrau GRin Dr.in Birgit Winkel, die auch im Rahmen der österreichweiten Initiative der Europa-Gemeinderäte aktiv ist.

Kaiser-Maximilian-Preis verliehen

Alle zwei Jahre wird der mit 10.000 Euro dotierte Kaiser-Maximilian-Preis an herausragende Projekte verliehen, die junge Menschen dazu motivieren, aktiv an der Zukunft Europas mitzuwirken. Ein aktuelles Beispiel dafür sind die „Peace Days“ des Europäischen Jugendforums Neumarkt (EYFON), die heuer völlig zu Recht ausgezeichnet wurden. Das internationale Dialogformat bringt junge Menschen aus verschiedenen Ländern zusammen und stärkt Austausch, Verständnis und Zusammenarbeit über Grenzen hinweg. Rund 700 Schüler:innen und Lehrpersonen am Kreativwettbewerb von Stadt Innsbruck und Land Tirol teil. Die ausgezeichneten Projekte zeigen eindrucksvoll, wie intensiv sich junge Menschen mit den Themen Frieden und Zusammenhalt auseinandersetzen.

„Ich freue mich sehr über die Auszeichnung des Europäischen Jugendforums Neumarkt und gratuliere allen Schülerinnen und Schülern, den begleitenden Lehrpersonen aber natürlich auch EYFON-Präsident Dr. Christoph Leitl und Geschäftsführer Christian Buchmann. Europa lebt vom Mitmachen und diese Initiative fördert das vor allem im Bereich der Jugendlichen. Auch Innsbruck kann hier wieder verstärkt anknüpfen, Netzwerke pflegen und neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit nutzen – im Sinne einer offenen, starken und gemeinsamen Zukunft. Das unterstützen wir gerne“, schließt Winkel.