Eine familienfreundliche Gesellschaft stellt den Familien ein gutes, qualitätsvolles und bedarfsgerechtes Angebot an Kinder- und Jugendbetreuungseinrichtungen zur Verfügung. Damit sind einerseits die Kinder und Jugendlichen bestens versorgt und andererseits können die Eltern ihrer Arbeit nachgehen.
Ein gutes Betreuungsangebot ist damit auch für die Wirtschaft mit ihren vielen Unternehmen von größter Bedeutung. Hierzu braucht es neben eine gute Infrastruktur vor allem die entsprechende personelle Ausstattung zur Erfüllung aller Aufgaben. Das Finden von qualifiziertem Personal und eine Beschäftigung von Mitarbeiter*innen ist in Einklang mit den rechtlichen Rahmenbedingungen zu bringen. Mit der Auflösung vieler Leistungsbereiche der GemNova stand die Stadt plötzlich vor der Herausforderung wichtige Angebote selbst aufrechtzuerhalten.
Eine ähnlich gelagerte Fragestellung hat sich für die Stadt Innsbruck rund um das Jahr 2000 im Bereich der damaligen Pflegeheime ergeben. Hier stand die Stadt auch vor der Aufgabe, die steigenden Erfordernisse in der Betreuung und Pflege auszubauen und zu professionalisieren. Mit der Zusammenfassung der strategischen und operativen Zuständigkeiten in einer eigenen Gesellschaft– der Innsbrucker Sozialen Dienste GmbH – konnten die Aufgaben fortan professioneller und besser bewältigt werden.
Mit den umfassenden personellen und wirtschaftlichen Zuständigkeiten beauftragt, konnte die ISD seither umfassend die Versorgung der älteren Generation professionell in einem modernen Unternehmen anbieten und sicherstellen. Dieses Erfolgsmodell der ISD sollte auch für die steigenden Aufgaben in der Kinder- und Jugendbetreuung Vorbild sein. Wer für die Zukunft der Kinder und Jugend gestalten will, sollte sich auch umfassend mit der Idee der Bildungsgesellschaft auseinandersetzt.
Ein entsprechender Antrag von Gemeinderätin Mag.a Christine Oppitz-Plörer (Das Neue Innsbruck) an den Gemeinderat wurde in der Sitzung vom 11. Juli angenommen.