Einmal gefördert muss immer gefördert bleiben. LH-Stv. Wohlgemuths Vorstoß zum Verkaufsverbot geförderter Wohnungen am freien Markt könnte echter Gamechanger werden.

Gemeinderätin Mag.a Christine Oppitz-Plörer

Das Neue Innsbruck begrüßt den angekündigten Vorstoß von LHStv. Philip Wohlgemuth, das Verkaufsverbot für geförderte Wohnungen auf mindestens 15 oder auch noch mehr Jahre zu verlängern. Die geplante Initiative auf der kommenden Landeswohnbaureferentenkonferenz ist ein wichtiger Schritt, um der privaten Spekulation mit öffentlich gefördertem Wohnraum im Eigentum endlich ernsthaft entgegenzutreten. Die Devise „einmal gefördert, muss immer gefördert bleiben“ ist nun erfreulicherweise auch beim Land Tirol durchgedrungen. 

Endlich ein klares Signal aus der Landesregierung

„Erstmals hören wir von einem Mitglied der Landesregierung eine klare Ansage gegen die Spekulation mit gefördertem Wohnraum. Das ist überfällig – und äußerst begrüßenswert. Wenn Wohngeld aus Steuermitteln fließt, darf damit nicht nach wenigen Jahren auf dem freien Markt Kasse gemacht werden. Eigentlich auch nicht nach vielen Jahren“, so Das Neue Innsbruck Gemeinderätin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

Innsbrucker Beispiele zeigen das Problem glasklar

„Bekanntlich könnten die öffentlichen Wohnbauträger auch Beispiele benennen, bei denen die eingesetzten Mittel für geförderte Wohnungen nach einigen Jahren nicht mehr im Sinne der Allgemeinheit gewirkt haben.“, so Oppitz-Plörer.

Schafft Wohlgemut einen Gamechanger für leistbares Eigentum?

„Wir verfolgen seit jeher gebetsmühlenartig den Ansatz: Einmal gefördert muss immer gefördert bleiben. Wenn es LHStv. Wohlgemuth gelingt, die Fristen nun tatsächlich spürbar im Sinne einer gerechten Wohnungsverteilung zu verlängern, wäre das ein echter Gamechanger – auch für die Schaffung von dauerhaft leistbarem Eigentum in Innsbruck“, schließt Oppitz-Plörer.