Die im Voranschlag 2026 vorgesehenen Beratungskosten in Höhe von 68.000 Euro werfen wichtige Fragen zum tatsächlichen Fortschritt der geplanten Gründung einer städtischen Bildungsgesellschaft auf. Obwohl seit 2025 wiederholt öffentliche Aussagen über eine mögliche Auslagerung der Bildungsagenden – insbesondere Schulassistenz und Freizeitpädagogik – gemacht wurden, fehlt bis heute eine klare Kommunikation über Ergebnisse, Beschlüsse oder weitere Schritte.
„Im Sinne der Planungssicherheit und Transparenz ist es höchste Eisenbahn, dass die Stadtregierung hier endlich klar und offen kommuniziert, wie es mit der kolportierten städtischen Bildungsgesellschaft weiter geht. Die Dringlichkeit der Anfrage ergibt sich neben der Inhaltlichen Wichtigkeit also auch aus dem Zeitdruck heraus“, so Das Neue Innsbruck Ersatzgemeinderat Mag. Matthias Weger, der diese Anfrage formuliert hat.
Gründung schon lange ein Herzensanliegen
Bereits im Juli 2024 hat Gemeinderätin Mag.a Oppitz-Plörer das Thema neuerlich aufgegriffen, um diese Gründung voranzutreiben. In den verlorenen Jahren von Georg Willi gab es schon einen Plan und einen Besetzungsvorschlag. Beides verschwand in der Schublade.
„Es war und ist eine Herzensangelegenheit für mich und viele meiner Kolleginnen und Kollegen im Gemeinderat, dass wir mit der Innsbrucker Bildungsgesellschaft eine Struktur schaffen, die es uns ermöglicht, die Betreuung von Kindern und Jugendlichen nachhaltig zu gestalten. Die Stadtregierung muss aber endlich ins Tun kommen, denn von selber lösen sich die Herausforderungen nicht“ so Oppitz-Plörer.
Warum eine dringende Anfrage?
Eine dringende Anfrage muss von mindestens vier Mandatarinnen und Mandataren unterfertigt werden und spätestens eine Woche vor dem Sitzungstermin des Gemeinderates eingebracht werden und muss in dieser auch bereits beantwortet werden. Aufgrund der notwendigen Vorbereitungen braucht es rasch eine klare Aussage der Regierung. Hier die Anfrage im Detail: