Ein Bericht in Tirol heute hat bereits vor einiger Zeit aufgezeigt, was viele Innsbruckerinnen und Innsbrucker seither täglich erleben: Die Verkehrsregelung rund um den Bozner Platz sorgt für Verunsicherung und ist für viele schlicht nicht nachvollziehbar. Die damaligen Bedenken haben sich inzwischen bestätigt. Insbesondere die fehlende Erschließung über den Landhausplatz sowie die Schließung der Ausfahrt über die Wilhelm-Greil-Straße führen dazu, dass sich der Verkehr auf die Brixner Straße konzentriert – mit deutlich spürbaren Folgen.
„Wir wissen, dass die Frequenz in den Garagen seit der neuen Verkehrsführung abgenommen hat. Das schadet also nachweislich der Wirtschaft in der Innenstadt. Die Folge ist, dass die Innenstadt gemieden wird und die Menschen woanders einkaufen“, so GR MMst. Franz Jirka.
Verkehrslogik weiterhin unklar
Bereits bei der Einführung wurde kritisiert, dass eine klare und praxistaugliche Verkehrsführung nicht erkennbar sei. Diese Einschätzung bestätigt sich nun zunehmend: Orientierungslosigkeit bei Autofahrern, aber auch Unsicherheiten für Radfahrer und Fußgänger prägen das Bild rund um den Platz.
Dass die Stadt vor wenigen Wochen selbst eine Verkehrszählung gestartet hat, zeigt zudem, dass auch dort Zweifel an der Funktionalität der aktuellen Lösung bestehen.
„Vor einigen Wochen hat das offenbar auch die Stadt bemerkt und eine Verkehrszählungsanlage aufgestellt. Es bleibt abzuwarten, wie die Caprese-Regierung hier agieren wird. Denn eines ist klar: Die aktuelle Lösung am Bozner Platz bewährt sich nicht“, so Jirka abschließend.