Innsbruck braucht keine Selbstinszenierungen, sondern eine Politik der offenen Karten. Genau daran mangelt es dieser Stadtregierung aus JA, Grünen und SPÖ massiv. Geht es um Transparenz, nachvollziehbare Entscheidungen oder Einbindung der Bevölkerung, wird es plötzlich erstaunlich still.
Was diese Stadtregierung hingegen gut beherrscht, sind Pressekonferenzen, schöne Bilder und persönliche Inszenierungen. Der Eindruck, dass stärker am eigenen Image als an nachhaltigen Lösungen gearbeitet wird, hat sich verfestigt. Viel PR, wenig Wirkung. Inszenierung ersetzt keine verantwortungsvolle Politik, wie das Thema lila Fahrradwege gezeigt hat.
Unsere Kritik richtet sich genau gegen diesen politischen Stil der Caprese-Regierung, der so oft auf Alleingänge und Entscheidungen im stillen Kämmerlein setzt, während demokratische Gepflogenheiten zunehmend über Bord geworfen werden.
Gute Regierungsarbeit misst sich nicht an Selbstdarstellung, sondern an Offenheit, Ehrlichkeit und konkreten Ergebnissen.
Der Redebeitrag von Klubobfrau Dr.in Birgit Winkel kann hier nachgesehen werden: