Auf Anregung von Ersatzgemeinderätin Dr.in Renate Krammer-Stark hat Das Neue Innsbruck einen Antrag eingebracht, der für mehr Transparenz bei den finanziellen Auswirkungen städtischer Entscheidungen sorgen soll. Der Antrag wird im November im Gemeinderat behandelt. GR MMst. Franz Jirka unterstützt die Initiative seiner Klubkollegin.
„Bislang werden in den Vorlagen für Stadtsenat und Gemeinderat standardmäßig die einmaligen Kosten sowie die Folgekosten geplanter Maßnahmen dargestellt. Künftig sollen auch die zu erwartenden Einsparungen verpflichtend ausgewiesen werden. Damit soll auf einen Blick erkennbar sein, welche finanziellen Entlastungen eine Maßnahme für das Stadtbudget bringen kann bzw. an den dringenden Sparzwang erinnern“, so GR MMst. Franz Jirka.
Mehr Transparenz als Grundlage für bessere Entscheidungen
„Wer über öffentliche Gelder entscheidet, muss nicht nur wissen, was eine Maßnahme kostet, sondern auch, welche Einsparungen damit verbunden sind. Gerade angesichts der angespannten Finanzlage unserer Stadt müssen wir das Sparen viel, viel stärker in den Mittelpunkt rücken. Unser Antrag soll dazu beitragen, dass Einsparungspotenziale bei jeder Entscheidung bewusst mitgedacht und transparent dargestellt werden“, erklärt Gemeinderat MMst. Franz Jirka.