Sprühnebel im Herbst: Wird im Ing.-Etzel-Park wirklich auch bei Kälte gekühlt?

Der neugestaltete Ing.-Etzel-Park ist wohl das einzig gelungene Projekt in der Regierungsperiode von Georg Willi. Mehr Grünflächen, zusätzliche Bäume und verschiedene Wasserelemente sorgen für eine höhere Aufenthaltsqualität. Eine selbststeuernde Sprühnebelanlage soll an heißen Sommertagen für zusätzliche Abkühlung sorgen. Doch offenbar ist die Anlage auch dann in Betrieb, wenn von sommerlichen Temperaturen längst keine Rede mehr sein kann.

„Es ist durchaus erfreulich, wenn die Stadt an heißen Tagen für Abkühlung sorgt. Wenn die Sprühnebelanlage allerdings auch im Herbst bei niedrigen Temperaturen in den frühen Morgenstunden läuft, stellt sich schon die Frage nach dem Sinn“, erklärt Gemeinderat Franz Jirka von Das Neue Innsbruck.

Anfrage im Gemeinderat

Mit einer Anfrage im Gemeinderat möchte Jirka daher klären, nach welchen Kriterien die Anlage gesteuert wird, ob eine Mindesttemperatur vorgesehen ist und wie hoch der jährliche Wasser- und Energieverbrauch sowie die Betriebskosten ausfallen.

„Gerade bei einer modernen, selbststeuernden Anlage sollte man erwarten können, dass sie nur dann läuft, wenn tatsächlich Kühlbedarf besteht. Wasser und Energie sind wertvolle Ressourcen, mit denen wir sorgsam umgehen sollten. Deshalb wollen wir wissen, ob die Steuerung richtig funktioniert oder hier neben einer Ressourcenverschwendung auch unnötige Kosten entstehen“, so Jirka abschließend.