Erfreut reagiert KO-Stv.in GRin Mag.a Christine Oppitz-Plörer auf die aktuellen Aussagen von Landeshauptmann Anton Mattle, der jetzt eine umfassende Prüfung und den Abbau überbordender Baunormen und technischer Vorschriften fordert. Genau dieses Anliegen verfolgt der Gemeinderatsklub Das Neue Innsbruck seit Monaten mit seinem Antrag auf eine gemeinderätliche Enquete unter dem Motto „Fasten bei Normen – ohne Verzicht auf Sicherheit“. Ziel ist es, gemeinsam mit Expertinnen und Experten Wege aufzuzeigen, wie Baukosten gesenkt, Verfahren vereinfacht und leistbares Wohnen erleichtert werden können – selbstverständlich ohne Abstriche bei Sicherheit und Qualität.
Betroffene Techniker und Bausachverständige haben sich seither bei uns gemeldet. Der Bürgermeister erklärte das Thema nach einem Brief an den Landeshauptmann schlichtweg für erledigt. Umso erfreulicher ist es, dass die Debatte nun auf Landesebene Fahrt aufnimmt. Das zeigt einmal mehr: Opposition wirkt, wenn sie beharrlich sachliche Vorschläge einbringt.
„Ob unser Antrag den Anstoß für diese Debatte gegeben hat oder nicht, ist letztlich zweitrangig. Entscheidend ist, dass sich mit Landeshauptmann Anton Mattle nun ein prominenter Unterstützer für jene Forderungen gefunden hat, die wir bereits vor Monaten eingebracht haben. Das stärkt unser gut begründetes Anliegen und wir werden diesen Weg politisch selbstverständlich mit voller Überzeugung unterstützen“, so KO-Stv.in GRin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.
Land diskutiert – Innsbruck blockiert
Während auf Landesebene Bewegung in die Debatte kommt, bleibt eine fachliche Diskussion in Innsbruck weiterhin aus. Ein Brief allein wird das Thema nicht bearbeiten können.
„Die Stadtregierung täte gut daran, konstruktive Vorschläge nicht mit einem Brief vom Tisch zu wischen, sondern sie aktiv zu unterstützen. Wer ständig betont, für leistbares Wohnen einzutreten, muss auch bereit sein, über die Ursachen explodierender Baukosten zu sprechen. Dazu gehören überbordende Normen, unnötige Vorschriften und langwierige Verfahren. Genau deshalb haben wir eine Enquete mit anerkannten Expertinnen und Experten beantragt“, so Oppitz-Plörer.
Rückenwind für den Vorstoß von Das Neue Innsbruck
„Leistbares Wohnen beginnt bereits beim Bauen. Wenn auch der Tiroler Landeshauptmann jetzt einen Abbau unnötiger Normen und Vorschriften fordert, sollte auch die Stadtregierung aus SPÖ, Grünen und JA ihre bisherige Ablehnung überdenken und unseren Vorstoß endlich unterstützen. Wer leistbares Wohnen ernst meint, muss auch bereit sein, kostentreibende Normen und unnötige Bürokratie kritisch zu hinterfragen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, aus guten Worten konkrete Maßnahmen werden zu lassen. Wenn selbst das Land unsere Argumentation aufgreift, sollte auch Innsbruck erkennen: Gute Oppositionsarbeit kann politische Veränderungen anstoßen“, schließt Oppitz-Plörer.
TT, 31.07.2026:

