Erfolgreiche IIG darf nicht der Bankomat der Stadtregierung bleiben

Die kürzlich präsentierte Bilanz der Innsbrucker Immobiliengesellschaft zeigt eindrucksvoll, welche Leistungen die IIG und ihre engagierten rund 150 MitarbeiterInnen Jahr für Jahr für unsere Stadt erbringt. Sie schafft leistbaren Wohnraum, saniert Schulen und Kindergärten, investiert in soziale Infrastruktur und setzt wichtige Bauprojekte um. Umso widersprüchlicher ist es, dass ausgerechnet SPÖ, Grüne und JA dieses erfolgreiche Unternehmen immer stärker zur Sanierung ihres Stadtbudgets heranziehen und damit seine Zukunftsfähigkeit und die Arbeitsplätze unserer MitarbeiterInnen gefährden.

„Die IIG wird hervorragend geführt und erfüllt ihren öffentlichen Auftrag mit großem Erfolg. Genau deshalb ist es unverantwortlich, dass die Stadtregierung das Unternehmen zunehmend als Bankomaten missbraucht. Rücklagen werden abgeschöpft, Vermögen entzogen und der im Budgetbeschluss vorgesehene Verkauf von rund 170 Wohnungen soll kurzfristig Geld in die Stadtkasse spülen. Wer ein gesundes Unternehmen zur Budgetsanierung heranzieht, gefährdet seine Zukunft, vernichtet Arbeitsplätze und verspielt Handlungsspielräume für kommende Generationen. Diese Zugriffe müssen ein Ende haben“, erklärt Stadtrat Mag. Markus Stoll.

Verscherbeln von Sozialvermögen ist völlig falscher Ansatz

Besonders kritisch sieht Das Neue Innsbruck den im Budgetbeschluss vorgesehenen Verkauf von rund 170 Wohnungen aus dem Bestand der IIG im Bereich Langstraße. Damit wird wertvolles langfristiges Sozialvermögen, das allen InnsbruckerInnen gehört, zur einmaligen Stopfung von kurzfristigen Budgetlöchern dauerhaft aus der städtischen Hand gegeben.

„Die Stadtregierung feiert heute die Erfolge der IIG, während sie ihr gleichzeitig Stück für Stück die Substanz entzieht. Das passt nicht zusammen. Wer Wohnungen verkauft, Vermögen abbaut, Arbeitsplätze vernichtet und der IIG finanzielle Mittel entzieht, schwächt eines der wichtigsten Instrumente für leistbares Wohnen in Innsbruck. Eine verantwortungsvolle Eigentümerpolitik würde dieses Vorzeigeunternehmen stärken, anstatt es aus kurzfristigen Budgetinteressen auszuhöhlen“, so Stoll abschließend.