Klimaschutz mit Hausverstand: Zustimmung zum Fahrplan, Zuversicht statt Dauerpessimismus

Der Innsbrucker Gemeinderat hat in seiner Sitzung vom 28. Mai 2026 die Erstellung eines Klimaneutralitätsfahrplans und eines Aktionsplans für die Landeshauptstadt beschlossen. Ziel ist es, den Weg zur Klimaneutralität bis 2040 strategisch zu planen und konkrete Maßnahmen für die kommenden Jahre vorzubereiten. Dafür werden insgesamt 320.000 Euro veranschlagt, wobei ein Teil der Kosten durch Fördermittel gedeckt wird. Für Gemeinderat MMst. Franz Jirka von Das Neue Innsbruck war die Zustimmung zu diesem Punkt selbstverständlich. Gleichzeitig appellierte er in seiner Wortmeldung an eine sachliche und ausgewogene Diskussion über Klimaschutz. Aus seiner Sicht werde häufig übersehen, welche Fortschritte in den vergangenen Jahrzehnten bereits erzielt wurden.

„Wir tun oft so, als wäre überhaupt nichts passiert. Tatsächlich wurden Heizsysteme modernisiert, Gebäude saniert, Energie eingespart und zahlreiche technische Verbesserungen umgesetzt. Diese Leistungen dürfen wir nicht kleinreden“, betonte Jirka und verwies dabei auch auf seine langjährige berufliche Erfahrung.

Positive Herangehensweise gefordert

Klimaschutz dürfe nicht bedeuten, ausschließlich über Probleme und Defizite zu sprechen. Vielmehr gelte es, bereits Erreichtes anzuerkennen und auf dieser Grundlage weitere Verbesserungen voranzutreiben. Gerade jungen Menschen müsse vermittelt werden, dass Fortschritt möglich ist und gemeinsame Anstrengungen Wirkung zeigen.

„Wir sollten nicht nur darüber sprechen, was alles schlecht läuft, sondern auch anerkennen, was bereits gelungen ist. Wer Menschen für Veränderungen gewinnen will, braucht nicht nur Warnungen, sondern auch Zuversicht. Endlose Grundsatzdiskussionen bringen uns jedenfalls nicht weiter“, so Jirka abschließend.

Der Redebeitrag im Gemeinderat von GR MMst. Franz Jirka: