Das Neue Innsbruck regt Prüfung verlängerter Gastgartenzeiten für Hitzetage an

Die Sommer in Innsbruck werden spürbar heißer. Insbesondere sogenannte Tropennächte, in denen die Temperaturen auch nachts kaum abkühlen, treten immer häufiger auf. Vor diesem Hintergrund hat die Fraktion „Das Neue Innsbruck“ einen Antrag eingebracht, der die Prüfung verlängerter Öffnungszeiten für Gastgärten an besonders heißen Tagen vorsieht. Der Antrag wurde in der Gemeinderatssitzung vom 28. Mai von Ersatzgemeinderat Mag. Lucas Krackl referiert und per Gemeinderatsbeschluss dem Stadtsenat zur selbständigen Erledigung zugewiesen.

„An besonders heißen Sommerabenden zieht es viele Menschen verständlicherweise ins Freie. Gastgärten leisten dabei einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität in unserer Stadt. Gleichzeitig ist uns bewusst, dass auch die Interessen der Anrainerinnen und Anrainer berücksichtigt werden müssen. Deshalb schlagen wir keine pauschale Verlängerung vor, sondern die Prüfung eines ausgewogenen Modells für die wenigen außergewöhnlich heißen Nächte im Jahr“, erklärt Ersatzgemeinderat Mag. Lucas Krackl.

Prüfung soll rechtliche Möglichkeiten klären

Im Rahmen der Prüfung soll untersucht werden, unter welchen rechtlichen, organisatorischen und praktischen Voraussetzungen eine zeitlich begrenzte Ausnahmeregelung möglich wäre. Denkbar wären etwa Lösungen, die sich an objektiven Wetterdaten orientieren oder den Betrieben ein begrenztes Kontingent an Tagen mit verlängerten Öffnungszeiten einräumen.

„Wir wollen damit eine sachliche Diskussion anstoßen, wie Innsbruck auf die zunehmenden Auswirkungen heißer Sommer reagieren kann. Es geht nicht darum, bestehende Schutzbestimmungen auszuhebeln, sondern um einen fairen Ausgleich zwischen den Bedürfnissen der Gastronomie, der Gäste und der Anrainerinnen und Anrainer. Gerade an wenigen außergewöhnlich heißen Tagen wäre eine maßvolle und klar geregelte Ausnahmemöglichkeit sinnvoll“, so Krackl.

Erster Schritt gesetzt

„Mit der Zuweisung an den Stadtsenat wurde nun der erste Schritt gesetzt, um die Umsetzbarkeit eines solchen Modells näher zu prüfen und mögliche Rahmenbedingungen auszuarbeiten. Wir hoffen auf eine ehrliche, offene und ergebnisorientierte Auseinandersetzung mit unserem Vorschlag und freuen uns, dass das Anliegen nun vertieft geprüft wird“, schließt Krackl.

Redebeitrag von Ersatz-GR Mag. Lucas Krackl im Gemeinderat vom 28. Mai 2026:

Der Antrag zum Nachlesen: