Gerade in Zeiten, in denen in Innsbruck intensiv über Räume für Kultur, über Freiräume und Projekte wie die Junge Talstation diskutiert wird, ist es wichtig, auch die positiven Beispiele zu sehen – und zu unterstützen. Mit YUKUMAY 2026, dem Jungen Kulturmonat, zeigt sich, wie zeitgemäße Kulturarbeit mit jungen Menschen funktionieren kann: offen, experimentell und mitten in der Stadt.
„Es ist ein starkes Signal, wenn sich die Stadt Innsbruck an solchen Projekten beteiligt. Damit zeigen wir jungen Menschen ganz klar: Euer Engagement, eure Kreativität und eure Ideen sind nicht nur willkommen, sondern gewollt. Ich bin sehr froh, dass die Stadtregierung das mitträgt und ich unterstütze das sehr“, so GR MMst. Franz Jirka.
Jugendliche erreichen und aktiv einbinden
Das Konzept, Leerstände und öffentliche Räume temporär zu kulturellen Experimentierfeldern zu machen, ist dabei besonders spannend. Wo heute vielleicht noch „nichts“ ist, kann morgen ein Ort für Begegnung, Austausch und künstlerisches Schaffen entstehen. Genau diese niederschwelligen Zugänge sind entscheidend, um Jugendliche zu erreichen und aktiv einzubinden.
„Als Vater einer in der Kultur wirkenden Tochter beobachte ich schon länger verschiedene Entwicklungen. Wir werden in der Stadtentwicklung und in der Kulturpolitik nur dann weiterkommen, wenn wir den Dialog mit jungen Menschen suchen und ernst nehmen. Projekte wie YUKUMAY schaffen genau diese Plattformen“, so Jirka.
Gemeinsam mit Kreativität und Mut
Für uns als Das Neue Innsbruck ist klar: Neben aller notwendigen Kritik unterstützen wir auch jene Initiativen, die neue Wege gehen und die Stadt lebendig machen. Der Junge Kulturmonat ist ein Beispiel dafür, wie Beteiligung gelingen kann – kreativ, mutig und gemeinsam mit der nächsten Generation.