Pressegespräch / Wir sind mehr: Innsbruck kann mehr. Weitere Mitglieder unseres Gemeinderatsklubs.

Im Zuge des Pressegesprächs nahmen auch weitere Mitglieder des Gemeinderatsklubs „Das Neue Innsbruck“ am Austausch mit den Medien teil. Die Ersatzgemeinderäte bringen sich dabei kontinuierlich und fachlich fundiert in die Arbeit des Klubs ein und erweitern mit ihren unterschiedlichen Hintergründen den Blick auf zentrale Themen der Stadtpolitik. Gerade diese Breite an Expertise stärkt die inhaltliche Arbeit des Klubs und ermöglicht es, komplexe Fragestellungen differenziert zu beleuchten und mit konkreten Vorschlägen zu unterlegen. Damit sind die Ersatzgemeinderäte ein aktiver Bestandteil einer engagierten und breit aufgestellten Oppositionsarbeit.

„Wir nehmen unsere Aufgabe sehr ernst und können in unserem äußerst aktiven Gemeinderatsklub auf breite fachliche Expertise bauen. Unsere Erfahrung, unser Wissen und unser Netzwerk machen uns zu einer starken Opposition. Im Gemeinderat setzen wir gezielt auf Anfragen und Anträge, um die Stadtregierung zu besserer Arbeit zu bewegen. Seit Beginn dieser Periode haben wir 111 Anfragen und 49 Anträge eingebracht. Und eines ist klar: Uns gehen die Ideen nicht aus, wie wir Innsbruck besser machen können.“

KD Ersatzgemeinderat Mag. Lucas Krackl

„Beim Marktviertel wird ein jahrelang geplantes und beschlossenes Großprojekt einfach abgedreht, beim Studierendenheim in der Maximilianstraße ein fertig entwickeltes und genehmigtes Vorhaben plötzlich gestoppt – das hat mit verlässlicher Stadtpolitik nichts mehr zu tun. Wer Projekte zuerst ankündigt, dann plant und am Ende ohne nachvollziehbare Begründung wieder absagt, zeigt vor allem eines: Es läuft in dieser Stadtregierung bei der Umsetzung überhaupt nicht rund. Innsbruck hat sich mehr verdient.“

Ersatzgemeinderat Mag. Matthias Weger

„Ein Blick in den Zukunftsvertrag zeigt: Die Ära Willi wird nahtlos fortgesetzt – große Ankündigungen, aber zu wenig Substanz in der Umsetzung. Während Willi am Ende an fehlenden Mehrheiten gescheitert ist, versucht Anzengruber dieses Schicksal mit Alleingängen und harter Message Control zu vermeiden. Doch schon im zweiten Jahr zeigt sich, dass auch dieser Weg nicht trägt. Statt Planlosigkeit erleben wir heute Politik im Verborgenen, mit möglichst wenig Einbindung des Gemeinderats. Wer so agiert, riskiert am Ende dasselbe Ergebnis: viel Ankündigung, wenig Vertrauen und eine Stadt, die hinter ihren Möglichkeiten zurückbleibt. Das geht besser.“

Ersatzgemeinderätin Dr.in Renate Krammer-Stark

„Durch meinen Beruf bin ich täglich in unserer Stadt unterwegs – und sehe mit eigenen Augen, wie sehr Sauberkeit und Erscheinungsbild zuletzt gelitten haben. Für eine Landeshauptstadt ist das kein gutes Aushängeschild – schon gar nicht für eine Stadt mit so viel natürlicher Schönheit. Innsbruck darf sich damit nicht abfinden. Es ist mir ein klares Anliegen, dass unsere Stadt wieder sauberer und lebenswerter wird – für Einheimische wie für Gäste. Hier ist die Stadtregierung gefordert, endlich deutlich aktiver zu werden.“

Ersatzgemeinderätin Mag.a Antonella Placheta

„Es darf nicht passieren, dass in Innsbruck noch mehr Kulturräume verschwinden. Gerade für junge Menschen sind diese Orte unverzichtbar – sie bieten Raum für Kreativität, Begegnung und Entwicklung. Eine Stadt, die ihre Zukunft ernst nimmt, muss auch die Stimmen der Jugend hören und ihre Bedürfnisse in politische Entscheidungen einfließen lassen. Es ist höchste Zeit, dass die Stadtregierung hier nicht mehr kurzfristig reagiert, sondern endlich langfristig denkt und verlässliche Perspektiven schafft.“

Ersatzgemeinderat Dipl.-Päd. Christian Höck