Wie geht es mit der touristischen Kurzzeitvermietung in Innsbruck weiter?

Gemeinderätin Mag.a Christine Oppitz-Plörer

Illegale touristische Kurzzeitvermietungen belasten den Innsbrucker Wohnungsmarkt seit Jahren. Obwohl die Stadt bereits 2021 die Task-Force „Airbnb“ eingerichtet und 2022 ein strukturiertes Verfahren inklusive externer Datenanalyse eingeführt hat, fehlt bis heute ein klarer Überblick über die tatsächliche Wirksamkeit dieser Maßnahmen.

Genau deshalb hat Das Neue Innsbruck diese aktuelle Anfrage eingebracht: Wir wollen wissen, wie viele Verdachtsfälle es wirklich gibt, wie oft tatsächlich eingeschritten wurde, wie die Task-Force arbeitet, ob die bestehenden Verträge weiterlaufen und welche Strategie die Stadtführung für die kommenden Jahre verfolgt.

Für uns ist klar: Nur wenn die Stadt Missbrauch konsequent unterbindet, bleibt Wohnraum leistbar und zweckgewidmet – und es entsteht ein fairer Rahmen für alle, die sich an die Regeln halten.

Dürfen nicht zuschauen

„Wir dürfen nicht zuschauen, wie Wohnraum dem Markt entzogen wird, während Menschen in Innsbruck verzweifelt leistbare Wohnungen suchen. Transparenz über die Arbeit der Task-Force Airbnb ist kein Selbstzweck, sondern Voraussetzung, um illegale Vermietungsmodelle einzudämmen und gleichzeitig faire Bedingungen für seriöse Anbieter zu schaffen. Unsere Anfrage ist ein Schritt, damit endlich Klarheit und Gleichbehandlung einkehren.“, so GRin Mag.a Christine Oppitz-Plörer