Junge Talstation muss bleiben: Drei Fraktionen fordern sofortigen Räumungsstopp und Dialog

Das Neue Innsbruck, Alternative Liste Innsbruck und Liste Fritz sprechen sich in einer gemeinsamen Erklärung entschieden für den Erhalt der „Jungen Talstation“ als wichtigen Kultur- und Jugendort aus.

Die jüngst veranlasste Räumung des Gebäudes durch die Stadt Innsbruck sei ein völlig falsches Signal an die engagierte Jugend dieser Stadt. Statt lebendige Kulturinitiativen zu verdrängen, müsse die Politik alles daran setzen, diese zu unterstützen und zu erhalten.

„Die Junge Talstation steht für Offenheit, Kreativität und Eigeninitiative. Sie ist kein Problemfall, sondern ein Vorzeigeprojekt einer aktiven Jugendkultur, die Innsbruck dringend braucht“, erklären die Gemeinderäte Tom Mayer, Dr.in Birgit Winkel und Mesut Onay.

Forderung nach sofortigem Räumungsstopp

Die drei Gemeinderatsklubs fordern daher einen sofortigen Stopp der Räumung und den Beginn eines lösungsorientierten Dialogs aller im Gemeinderat vertretenen Parteien mit den Verantwortlichen des Vereins „Junge Talstation“.

Ziel müsse eine gemeinsame Perspektive für den Fortbestand des Kulturstandortes sein – im Sinne der Jugend, der Stadt und des gesellschaftlichen Zusammenhalts.

Späte Einsicht von Willi – jetzt müssen Taten folgen

Positiv wird gewertet, dass Vizebürgermeister und Kulturreferent Georg Willi (Grüne) sich nun – wenn auch spät – öffentlich für den Erhalt der Talstation ausgesprochen hat.

„Jetzt müssen den Worten auch Taten folgen – sowohl vom Kulturreferenten Vizebürgermeister Georg Willi mit seinen Grünen als auch von der Jugendreferentin Vizebürgermeisterin Mag. Elisabeth Mayr und ihrer SPÖ“, schließen die drei Gemeinderatsfraktionen.

Beitrag in TT 23.10.2025: