Sicherheit im Pechepark endlich ernst nehmen. Mehr Kontrolle, Prävention und Schutz für Kinder. 

Die jüngsten Berichte über Gewalt- und Drogenszenen im Innsbrucker Pechepark zeigen deutlich, wie ernst die Lage für Anrainerinnen, Anrainer und Familien geworden ist. Während Eltern von unhaltbaren Zuständen berichten, beschränkt sich der Bürgermeister darauf, die Polizei zu unterstützen – ohne eigene Verantwortung zu übernehmen.

„Der Pechepark ist seit Jahren ein Brennpunkt, doch passiert ist vonseiten des Bürgermeisters viel zu wenig. Statt die Verantwortung klar zu übernehmen, versteckt er sich nur hinter die Polizei. Das ist zu wenig. Wir brauchen endlich ein umfassendes Maßnahmenpaket, damit sich die Bevölkerung – insbesondere Familien und Kinder – wieder sicher fühlen können. Ein Spielplatz ist ein Spielplatz und kein Drogentreff“, fordert Stadtrat Mag. Markus Stoll.

Mehr Kontrolldruck und Videoüberwachung

Für Stoll ist klar: „Die Polizei leistet wertvolle Arbeit. Aber wir müssen als Stadt zusätzlich alle Möglichkeiten ausschöpfen, um die Sicherheit zu erhöhen. Dazu gehören verstärkter Kontrolldruck und auch der Einsatz von Videoüberwachung, um kriminellen Strukturen die Stirn zu bieten.“

Schutz für Kinder und Jugendliche

„Besonders alarmierend sei die Nähe des Kindergartens zum Pechepark. Es darf nicht sein, dass Kinder in unmittelbarer Nähe mit Gewalt, Drogen und Kriminalität konfrontiert werden. Hier braucht es rasches Handeln und Maßnahmen, die unsere Kinder schützen“, so Klubobfrau Dr.in Birgit Winkel.

Ablehnung Konsumraum – Prävention verstärken!

„Solange der Gesetzgeber Drogen als illegal einstuft, kann und darf auch die Stadt Innsbruck keine Maßnahmen setzen, die diesem klaren Rechtsrahmen widersprechen. Die Einrichtung von Drogenkonsumräumen lehnen wir daher ab. Stattdessen gilt es, die Präventionsarbeit massiv zu verstärken – insbesondere durch frühe, professionelle und institutionell abgesicherte Aufklärung in den Schulen, niederschwellige Beratungsangebote und eine bessere Vernetzung von Sozial- und Gesundheitsdiensten. Hierfür kann der Bürgermeister mit unserer Unterstützung rechnen. Er hat hier vor allem die Aufgabe, der Bevölkerung Sicherheit zu geben – und zwar durch konkrete Maßnahmen, nicht nur durch schöne Worte, Postings oder Gewinnspiele“, schließen Stoll und Winkel unisono.

TT Online 29.09.2025

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